Alte St. Georgskirche historisches Kleinod in Wachenheim an der Weinstraße Projekt: Orgelrestaurierung
Alte St. Georgskirche historisches Kleinod inWachenheim an der WeinstraßeProjekt: Orgelrestaurierung 

Der Förderverein Alte St. Georgskirche in Wachenheim hat sich zur Aufgabe gestellt, die spätgotische Kirche mit barocker Ausstattung zu pflegen, zu erhalten und mit Leben zu füllen.

Der katholische Teil der Simultankirche St. Georg - die sogenannte „Alte Sankt Georgskirche“ - ist Eigentum der Kirchenstiftung St. Georg und gehört somit der katholischen Kirchengemeinde in Wachenheim. Die Kirche ist innen und außen restauriert. Auch wenn nicht mehr regelmäßig Gottesdienste in ihr stattfinden, so erfreut sie sich u.a. als Hochzeitskirche großer Beliebtheit. Darüber hinaus finden dort Ausstellungen und Konzerte statt.

Bei verschiedenen Gelegenheiten das Jahr über ist die Kirche geöffnet und es werden Kirchenführungen angeboten. Regelmäßig ist die Kirche am Kräutermarkt (erster Sonntag im Mai), am Tag des offenen Denkmals (zweiter Sonntag im September) und am traditionellen Konzert des Fördervereins am ersten Advent geöffnet; selbstverständlich auch vor und nach den Heiligen Messen und ökumenischen Gottesdiensten. Zudem wird die St. Georgskirche in Stadtführungen einbezogen.

Wir laden Sie ein zu einem Besuch in unser historisches Kleinod im Herzen der Stadt.

Förderverein Alte St. Georgskirche Wachenheim e.V.
Fritz-Wendel-Str. 5

67157 Wachenheim an der Weinstraße

Sie erreichen den Förderverein auch per E-Mail:


St.Georgskirche@outlook.de

 

Spendenkonto:

 

Sparkasse Rhein-Haardt - Bad Dürkheim, IBAN DE03 5465 1240 0000 1528 43


VR Bank Mittelhaardt eG - Bad Dürkheim, IBAN DE58 5469 1200 0119 1919 04

 

gerne stellen wir für Sie eine Spendenquittung aus

 

Beherrschendes Bauwerk Wachenheims ist, neben der Ruine der Burg, die im Kern spätgotische Kirche St. Georg. Ältester Bauteil ist, inmitten der malerisch gestalteten Baugruppe, der aufragende Turm; in Teilen noch aus dem 12. Jh. Nach der 1705 verfügten Kirchenteilung wurde der Chorraum mit Teilen des Turmuntergeschosses von den Katholiken übernommen. Das 1715 durch eine Trennwand abgeteilte Langhaus wurde von den Reformierten genutzt und 1860/61 durch einen neugotischen Neubau ersetzt. Der von der katholischen Gemeinde genutzte Chor erhielt 1720 ein Chörlein angesetzt.

Mit der Weihe 1723 wurden alle damaligen Baumaßnahmen abgeschlossen. Die St. Georgskirche erhielt ihre bis heute unveränderte äußere Gestaltung. Die Kirche prägt bis heute durch ihre stufenweise Anordnung von Chor, Kirchenraum und Turm höchst malerisch das Stadtbild Wachenheims. Bis zum Umzug der Pfarrei in die neue Edith-Stein-Kirche diente sie den Wachenheimer Katholiken als Pfarrkirche.

In der Kirche bilden Architektur und Einrichtungsgegenstände eine harmonische Einheit, obwohl sie aus verschiedenen Stil- und Zeitepochen stammen. Als Ensemble beeindruckend sind die drei barocken Altäre, geschaffen Anfang des 18. Jh von dem Wattenheimer Bildhauer Barbon aus grauem Wattenheimer Sandstein. In heutiger Zeit sehr bemerkenswert ist die Tatsache, dass es sich dabei um Stiftungen Wachenheimer Bürger handelt. Die Kirche birgt darüber hinaus Fragmente mittelalterlicher Fresken; Kirchendecke und Altäre sind mit Bildern von Wachenheimer Künstlern geschmückt.

Die St. Georgskirche ist im Denkmalkataster des Landkreises Bad Dürkheim eingetragen.

Nach Recherchen von Heinz Henke (Bautzen) im September 2005 gab es, gem. Anfrage bei allen 23 evangelischen Landeskirchen und den 20 Bistümern und sieben Erzbistümern, noch bundesweit 64 Simultankirchen. Unter den Simultankirchen bildet die St. Georgskirche eine weitere Besonderheit, da sie nicht als ein Raum wechselseitig benutzt wird. Es handelt sich um zwei Gotteshäuser unter einem Dach – seit 1715 getrennt durch eine massive Trennwand. Sie haben unterschiedliche Eigentümer, ähnlich wie die Teile eines Doppelhauses. Der Turm steht im gemeinsamen Eigentum der Kirchengemeinden.

Die St. Georgskirche gehört zu den ältesten erhaltenen Gebäuden in unserer Stadt. Sie soll der Nachwelt in intaktem Zustand erhalten bleiben, war sie doch über viele Jahrhunderte der spirituelle Mittelpunkt des Gemeinwesens und seiner Einwohner.

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